Buch “Die neue Gewaltfreie Kommunikation – Empathie und Eigenverantwortung ohne Selbstzensur” 

erscheint Herbst 2019

Einleitung (V. 5.1.19)

Zitat

Hallo Markus,

danke, daß ich hier meine Perspektive beitragen kann.

Die Einleitung über die Kunst/die Musik/ das Lied und deinen persönlichen Bezug finde ich einladend und passend. Bis einschließlich zum dritten Absatz mit dem Ende "Das Schöne in diesem Unperfekten zu sehen ist eine große Herausforderung."

Die letzten beiden Absätze klingen für mich richtig "alt" und nicht auf der Höhe der Zeit mit dem "richtig und falsch" usw., wie es schon jemand vor mir kommentierte.

Kategorien wie "richtig&falsch", "gu&böse" drücken für mich eine Form von Gewalt aus, im Gegensatz zu "in Übereinstimmung mit den eigenen Werten handeln oder nicht". Ja, wir haben die grundsätzliche Möglichkeit zu wählen. Und ich gehe weiter mit Heinz v. Förster, daß es letztlich darum geht diese Wahlmöglichkeit zu erweitern. Dazu ist die NVC ein möglicher Weg.

Ich würde den Satz "Unperfektheit war für Rosenberg Programm" als Übergang nehmen, um dann auf das zu kommen, was dir mit dem Buch wichtig ist, statt weiter darüber zu reden, wie es sein sollte oder von MBR gedacht war. Am besten fänd ich´s, wenn dies durch deine Schreibe deutlich würde, also quasi Kybernetik 2.Ordnung.

Nebenbei, ich mag den Begriff "Gewaltfreie ..." gar nicht, weil er meiner Meinung nach eben das ermöglicht, was du kritisierst: die Leistungsorientierung der Gewaltfreiheit - im Gegensatz zu "nicht-gewaltvoll", was die Absicht auf den Verzicht von Gewalt hervorhebt.

So hat es mich persönlich deutlich entspannt und in der Praxis weitergebracht, als ich begann mich über mein weniger-gewaltvoll-Denken & Handeln zu freuen, statt über mein weit-entfernt-von-gewaltfrei-Sein frustriert zu sein. So verstehe ich auch Marshalls Satz " “Ich möchte lernen, jeden Tag ein bisschen weniger dumm zu werden.”

Verena